Projekt- und Kommunikationsberatung

Transformation
komplexer Systeme

Damit aus anspruchsvollen Vorhaben belastbare Ergebnisse werden.

herriger & partner begleitet Unternehmen, Organisationen und Initiativen bei der Analyse, Entwicklung und Umsetzung von Projekten an der Schnittstelle von Technik, Wirtschaft und Kommunikation.

1998
Gegründet
27+
Jahre Erfahrung
4
Leistungsbereiche
Georg O. Herriger, Inhaber herriger & partner gmbh />
Georg O. Herriger
Ingenieur (dipl. ETH Zürich), Projektentwickler und Kommunikationsberater · Inhaber herriger & partner gmbh seit 1998
dipl. ing. ETHZ Berufsmitglied SPRV pr-suisse Industrial Ecology Aquakultur Strategische Kommunikation
01

Wofür herriger & partner steht

Viele anspruchsvolle Projekte scheitern nicht an einer einzelnen Ursache, sondern an ungenügender Verbindung von Systemverständnis, Marktbezug, Umsetzungslogik und Kommunikation.

herriger & partner entwickelt belastbare Lösungen für genau diese Schnittstellen: von der Analyse einer komplexen Ausgangslage über die strategische Strukturierung bis zur kommunikativen und operativen Umsetzung.

Der Fokus liegt auf Aufgaben, in denen technisches Verständnis, strategisches Denken, unternehmerische Realitätsnähe und klare Kommunikation zusammenkommen müssen.

«Technik, Wirtschaft, Organisation und Kommunikation müssen zusammengeführt werden. Erst dann entsteht aus einem Potenzial ein tragfähiger Entwicklungsweg.»

— Georg O. Herriger

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Leistungsansatz & Leistungsbereiche

Leistungsansatz
A
Analyse
Erfassung komplexer Ausgangslagen, Potenziale, Risiken und Abhängigkeiten — technisch, wirtschaftlich, organisatorisch und kommunikativ.
S
Strategie
Entwicklung realistischer Handlungsoptionen, Positionierungen, Transformationspfade und Projektarchitekturen.
U
Umsetzung
Begleitung von Projekten, Aufbau von Kooperationen, Strukturierung von Prozessen sowie Kommunikation gegenüber Partnern und Anspruchsgruppen.
Leistungsbereiche
L · 01
Strategieentwicklung & Projektmanagement
herriger & partner begleitet strategische Prozesse, bewertet Entwicklungsmöglichkeiten und unterstützt die Konzeption und Strukturierung anspruchsvoller Projekte. Im Zentrum stehen realisierbare Lösungen mit klarer Umsetzungslogik — nicht abstrakte Konzepte.
L · 02
Kommunikationsberatung
Kommunikation wird nicht als Zusatz, sondern als integraler Teil erfolgreicher Transformation verstanden. herriger & partner unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, komplexe technische, wirtschaftliche und systemische Zusammenhänge verständlich, glaubwürdig und zielgruppengerecht zu vermitteln.
L · 03
Industrial Ecology, Kreislaufwirtschaft & Bluefield Transformation
Analyse von Potenzialen der Kreislaufwirtschaft und Entwicklung konkreter Umsetzungsansätze im Bereich industrieller Ökosysteme — inklusive Optimierung von Energiesystemen, Nutzung von Nebenströmen und Bluefield Transformation bestehender Industrieareale zu integrierten Wertschöpfungssystemen.
L · 04
Aquakultur
Fundierte Erfahrung in der Beurteilung, Entwicklung und Begleitung von Aquakulturvorhaben. Für die unabhängige Evaluation von RAS-Projekten steht GEOfish zur Verfügung. → geofishcheck.ch
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Ausgewählte Referenzen

Drei Projekte, die den Leistungsansatz von herriger & partner konkret illustrieren — in unterschiedlichen Bereichen, mit unternehmerischer Mitverantwortung.

L · 02 · Kommunikationsberatung
CENTRAVO Holding AG
2005 – 2022 · 17 Jahre
Langjährige externe Kommunikationsstelle: strategische Kommunikationsberatung des Managements, Konzeption und Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit sowie Begleitung kommunikativ anspruchsvoller Situationen für ein Unternehmen in einem gesellschaftlich sensiblen Umfeld — über mehr als eineinhalb Jahrzehnte.
17 Jahre Vertrauen in einem erklärungsbedürftigen Umfeld.
L · 04 · Aquakultur
SWIFISH AG / AlpenZander
2015 – 2024 · Initiant & VR-Präsident
Nicht als externer Berater, sondern als Mitgründer und Verwaltungsratspräsident: Aufbau und Führung eines anspruchsvollen Aquakulturvorhabens mit direkter unternehmerischer Verantwortung für Strategie, Betriebsrealität, Marktentwicklung und Stakeholder-Kommunikation.
Unternehmerische Mitverantwortung statt Beratungsabstand.
L · 03 · Industrial Ecology
EcoCircular Lyss Seeland (ECLS)
Laufend · Initiant & Geschäftsführer
Initiative und Aufbau eines Vereins für Industrial Ecology und Kreislaufwirtschaft im Bernischen Seeland. ECLS entwickelt konkrete Ansätze zur Vernetzung industrieller Akteure, zur Nutzung von Stoff- und Energieströmen und zur Bluefield Transformation bestehender Industrieareale.
Von der Initiative zur laufenden regionalen Transformation.
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Anwendungsfelder

Transformation von Industrie- und Wirtschaftsstandorten
Positionierung und Weiterentwicklung bestehender Standorte zu zukunftsfähigen industriellen Ökosystemen.
Industrial Ecology & industrielle Symbiosen
Vernetzung von Stoff- und Energieströmen zwischen Unternehmen für systematische gemeinsame Wertschöpfung.
Energie- und Nebenstromsysteme
Analyse und Nutzung industrieller Nebenprodukte und Energieflüsse als wirtschaftlich verwertbare Ressourcen.
Aquakulturprojekte
Aufbau und Prüfung von Aquakulturvorhaben mit Fokus auf biologische, technische und marktbezogene Plausibilität.
Strategische Kommunikation komplexer Vorhaben
Verständliche, glaubwürdige Kommunikation in technisch geprägten und erklärungsbedürftigen Kontexten.
Projektentwicklung in innovationsgetriebenen Umfeldern
Von der Idee zur tragfähigen Projektarchitektur — in technischen, wirtschaftlichen und institutionellen Kontexten.
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Georg O. Herriger

Georg O. Herriger, Inhaber herriger & partner gmbh
Ingenieur, Projektentwickler
und Kommunikationsberater
dipl. ing. ETHZ Elektrotechnik Berufsmitglied SPRV pr-suisse
Kompetenzprofil
Technisch-systemisches Denken
Strategische Projektentwicklung
Unternehmerische Realitätsnähe
Klare, adressatengerechte Kommunikation
Aktuelle Beiträge auf LinkedIn
Sprachen
Deutsch · Englisch · Français
Kontakt aufnehmen →

Georg O. Herriger verbindet ingenieurtechnischen Hintergrund (ETH Zürich), strategische Projektentwicklung und langjährige Erfahrung in der Kommunikation komplexer Vorhaben.

Er begleitet Projekte und Organisationen dort, wo komplexe Sachverhalte nicht nur verstanden, sondern in tragfähige Strategien, glaubwürdige Positionierungen und realisierbare Umsetzungsschritte überführt werden müssen — analytisch, strukturiert, unabhängig.

Schwerpunkte

Transformation komplexer Systeme: Analyse, Strukturierung und Entwicklung von Vorhaben mit hohen Anforderungen an Systemverständnis, Realismus und Koordination unterschiedlicher Interessen.

Industrial Ecology & Bluefield Transformation: Entwicklung von Ansätzen zur Vernetzung industrieller Prozesse, zur Nutzung von Nebenströmen und zur Weiterentwicklung bestehender Industriegebiete zu integrierten industriellen Ökosystemen.

Aquakultur: Beurteilung, Entwicklung und Begleitung von Aquakulturprojekten mit Fokus auf biologische, technische, wirtschaftliche und marktbezogene Plausibilität.

Strategische Kommunikation: Kommunikative Begleitung komplexer Projekte, Unternehmen und Institutionen, insbesondere in technisch geprägten oder erklärungsbedürftigen Kontexten.

Ausgewählte Funktionen und Mandate

herriger & partner gmbh
Inhaber · Projektentwicklung, Projektmanagement, Beratung und Kommunikation · seit 1998
Initiant und Geschäftsführer · Kreislaufwirtschaft und Industrial Ecology im Bernischen Seeland
Unabhängige Evaluation von RAS-Aquakulturprojekten · für Investoren, Banken und Förderstellen
SWIFISH AG / AlpenZander
Initiant und Verwaltungsratspräsident · 2015–2024
CENTRAVO Holding AG
Beratung des Managements und Öffentlichkeitsarbeit · 2005–2022
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Perspektiven

Verdichtete Einordnungen zu Themen, die für die strategische Entwicklung und Umsetzung anspruchsvoller Projekte relevant sind.

P · 01
Transformation komplexer Systeme
Warum anspruchsvolle Projekte selten linear verlaufen — und weshalb gute Lösungen nur entstehen, wenn Technik, Wirtschaft, Organisation und Kommunikation zusammen gedacht werden.
P · 02
Kommunikation als Teil der Projektarchitektur
Warum Kommunikation in komplexen Vorhaben nicht nur Begleitung, sondern Teil der Lösung ist.
P · 03
Aquakultur realistisch beurteilen
Welche biologischen, technischen, wirtschaftlichen und marktbezogenen Fragen entscheidend sind — und warum viele Projekte an falschen Annahmen leiden.
P · 04
Industrial Ecology und Standortentwicklung
Wie aus Stoffströmen, Energiesystemen und Kooperationen ein neuer Blick auf Wirtschaftsstandorte entstehen kann.
P · 05
Bluefield Transformation
Weshalb die Weiterentwicklung bestehender Industrieareale oft strategisch sinnvoller ist als Planung auf der grünen Wiese — und welche Rolle Industrial Ecology dabei spielt.
P · 06
Bluefield im Seeland
Wie ein bestehendes Industrieareal sich erneuert, während es weiterläuft — ohne Ankerunternehmen, ohne Krise, ohne Masterplan.

Alle sechs Beiträge im Volltext.

P · 01Transformation komplexer Systeme

Warum gute Projekte nicht linear entstehen

Komplexe Vorhaben scheitern selten an nur einem einzelnen Faktor. Häufig sind es nicht offensichtliche Wechselwirkungen zwischen Technik, Wirtschaft, Organisation, Akteuren, Zeitlogik und Kommunikation, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

Typische Spannungsfelder

Ein Vorhaben kann technisch überzeugend sein, ohne wirtschaftlich tragfähig zu sein. Es kann wirtschaftlich plausibel erscheinen, ohne organisatorisch vorbereitet zu sein. Es kann intern verstanden werden, ohne extern anschlussfähig kommuniziert zu sein.

Worauf es ankommt

Erfolgreiche Transformation beginnt mit einer nüchternen Analyse der Ausgangslage. Wesentlich ist die Unterscheidung zwischen Potenzial und Projekt: Zwischen einer interessanten Idee und einer tragfähigen Projektarchitektur liegen zahlreiche Klärungen — technische Plausibilität, Marktbezug, Rollenverständnis, Ressourcen, Governance und Kommunikation.

Fazit

Transformation komplexer Systeme verlangt einen integrierten Blick. Technik, Wirtschaft, Organisation und Kommunikation müssen zusammengeführt werden. Erst dann entsteht aus einem Potenzial ein tragfähiger Entwicklungsweg.

P · 05Kommunikation als Teil der Projektarchitektur

Warum Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit und Präzision über Erfolg mitentscheiden

Kommunikation wird in Projekten oft erst dann systematisch beachtet, wenn Widerstände auftreten. Das ist zu spät. In komplexen Vorhaben ist Kommunikation nicht nur Begleitung, sondern Teil der Architektur.

Kommunikation schafft nicht nur Akzeptanz

Gute Kommunikation strukturiert Verständnis. Wer ein Projekt präzise erklären muss, ist gezwungen, Ziele, Logiken, Abhängigkeiten und Unsicherheiten sauber zu fassen.

Die besondere Herausforderung

Technische Projekte scheitern kommunikativ oft daran, dass sie entweder zu abstrakt oder zu vereinfacht dargestellt werden. Gefragt ist eine Kommunikation, die Komplexität nicht leugnet, aber dennoch Orientierung schafft.

Fazit

Kommunikation gehört nicht an den Rand komplexer Vorhaben, sondern in ihr Zentrum.

P · 04Aquakultur realistisch beurteilen

Warum Projekte nicht an einer Idee, sondern an falschen Annahmen scheitern

Aquakulturprojekte versprechen regionale Produktion, Versorgungssicherheit und Innovation. Gleichzeitig handelt es sich um Vorhaben mit hoher biologischer, technischer, betrieblicher und wirtschaftlicher Komplexität.

Vier Logiken müssen zusammenpassen

Biologische Logik (Fischart, Besatz, Wachstum), technische Logik (Systemarchitektur, Redundanz), wirtschaftliche Logik (Investition, Betriebskosten) und Marktlogik (Produkt, Preisrealisierung) müssen miteinander verbunden werden.

Typische Fehlannahmen

Unrealistische Produktionsmengen, unzureichend abgestützte Preisannahmen, ungenügend integrierte Technik. Business Cases mit Idealwerten statt robuster betrieblicher Realität.

Fazit

Erfolgreich sind nicht jene Projekte, die am ambitioniertesten klingen, sondern jene, deren biologische, technische, wirtschaftliche und marktbezogene Logik tatsächlich zusammenpasst.

P · 03Industrial Ecology und Standortentwicklung

Vom Stoffstromdenken zur strategischen Entwicklung von Wirtschaftsstandorten

Industrial Ecology wird oft vor allem mit Stoffströmen, Abwärme und Ressourceneffizienz verbunden. Der Ansatz entfaltet sein eigentliches Potenzial dort, wo er als Entwicklungsperspektive für ganze Standorte verstanden wird.

Mehr als Ressourceneffizienz

Der Ansatz fragt nicht nur, wie ein einzelner Betrieb sparsamer werden kann, sondern wie in einem räumlich und funktional verbundenen Umfeld neue Nutzenbeziehungen entstehen können. Chancen für gemeinsame Energienutzung, Verwertung von Nebenströmen und Erhöhung regionaler Resilienz.

Die Rolle von Kooperation

Industrial Ecology funktioniert nicht im Alleingang. Kooperation beginnt in der Regel mit niederschwelligen Sondierungen — erst daraus können belastbare Projekte entstehen.

Fazit

Industrial Ecology ist nicht nur ein Umweltkonzept, sondern ein strategischer Ansatz zur Weiterentwicklung von Standorten.

P · 02Bluefield Transformation

Entwicklung bestehender Industrieareale als strategische Chance

Wirtschaftliche Entwicklung wird oft noch immer vor allem mit Neubau und Flächenentwicklung auf der grünen Wiese assoziiert. Demgegenüber richtet Bluefield Transformation den Blick auf bestehende Industrie- und Gewerbestandorte.

Vom Einzelstandort zum industriellen Ökosystem

Bluefield Transformation bedeutet, bestehende Industrieareale als vernetzbare Systeme zu lesen. Hier berührt sich der Ansatz direkt mit Industrial Ecology und Industrial Symbiosis. Aus räumlicher Nähe kann funktionale Nähe werden.

Fazit

Bluefield Transformation ist ein strategischer Ansatz für die Weiterentwicklung bestehender Industriegebiete. Ihr Potenzial liegt gerade darin, dass sie nicht bei null beginnt, sondern an der realen industriellen Substanz ansetzt.

P · 06Bluefield im Seeland

Der Fall hinter dem Begriff: wie ein Industrieareal sich erneuert, während es weiterläuft

Neben Greenfield und Brownfield gibt es einen dritten Fall: ein Industrieareal, das erneuert wird, während es weiterläuft — ohne Ankerunternehmen, ohne Krise, ohne Masterplan. Bluefield Transformation beschreibt diesen dritten Fall: privat initiiert, gemeinsam getragen von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand.

Seit 2019 in der Praxis

Der Ansatz wird seit 2019 im Berner Seeland entwickelt — zunächst als Trägergruppe, seit Januar 2022 als Verein. Er ist damit keine Theorie, sondern gewachsene Praxis.

Stand

Ein Buch, das Methode und Fall darstellt, ist in Vorbereitung (Stand August 2026).

Auf Anfrage

Bis zur Veröffentlichung beschreibt ein Exposé Governance-Struktur, beteiligte Akteure und den Ablauf seit 2019 auf wenigen Seiten. Es ist, wie das Manuskript, auf Deutsch verfasst. Fragen und Kritik sind ebenso willkommen: Exposé anfordern →

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Kontakt

Blick von Oberhofen am Thunersee auf den Thunersee
Oberhofen am Thunersee · Kanton Bern · Schweiz

Adresse

herriger & partner gmbh
Alter Oberländerweg 30
CH-3653 Oberhofen am Thunersee

+41 79 330 29 41
welcome@herrigerpartner.ch

Parkplatz oben am Haus
Buslinie 21 (Thun – Beatenbucht / Interlaken)
Haltestelle: Längenschachen

UID / CHE: CHE-108.735.991

herriger & partner arbeitet fokussiert und projektbezogen. Je nach Aufgabenstellung werden bewährte Fachpartner beigezogen.

Anfragen zu Strategie, Projektentwicklung, Kommunikation, Industrial Ecology, Bluefield Transformation, Aquakultur sowie zur unabhängigen Evaluation von RAS-Aquakulturprojekten (geofishcheck.ch) sind willkommen.

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